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Buchrezension: Blogging Queen

Die Stewardess Lulu wird für längere Zeit krank geschrieben und darf nicht fliegen. In dieser Zeit wohnt sie mit ihrem Hund in der Wohnung ihrer Freundin Sabine, die mit ihrem neuen Freund nach Südamerika reist. Sabine entwickelt gerade eine neue Blogplattform und bittet Lulu einen Probeblog zu schreiben. Nach einiger Zeit und viel Widerstand beginnt sie einen Mode-Blog, der schnell sehr erfolgreich wird. Allerdings verstrickt sie sich dabei in ein Lügengeflecht, in das sie immer tiefer hinein gerät, als sich auch noch die Polizei bei ihr meldet.

Mein allgemeiner Eindruck

Das Cover des Buchs deutet schon auf einen typischen Frauenroman hin, was sich auch bestätigt. Der Schreibstil war leicht und locker und es gab immer mal wieder Wendungen, bei denen ich schmunzeln musste. Die Hauptperson Lulu wird als etwas tolpatschig dargestellt, wirkte auf mich zwischenzeitlich aber auch sehr arrogant und unsympathisch. Das scheint allerdings von der Autorin durchaus gewollt zu sein, da Lulu im Laufe eine Entwicklung durchmacht. Trotzdem finde ich ihren Charakter etwas zu überspitzt und einige Dinge, die sie erlebt, erscheinen sehr unrealistisch. Beispielsweise fällt sie gefühlt ständig hin und ist danach immer komplett schmutzig.

Die Story

Die Story selbst fand ich eher flach. Es war sehr vorhersehbar, was passiert und spätestens kurz nachdem die Person, in die sie sich später verliebt, zum ersten Mal auftauchte, war schon klar, dass die beiden am Ende ein Paar werden. Erste Anzeichen dazu gab es schon in der Inhaltszusammenfassung zu Beginn des Buches. Technisch war die Geschichte natürlich nicht mehr ganz aktuell, weil das Buch 2011 erschienen ist. Gerade in der Welt der Blogs hat sich doch einiges getan und heute wird man nicht mehr „über Nacht und aus Versehen“ super erfolgreich. Trotzdem fand ich das nicht störend und zu großen Teilen war die Geschichte stimmig.

Mein Fazit

Insgesamt würde ich dem Buch 3 von 5 Sterne geben. Ich habe dieses Buch gekauft mit dem Ziel, eine leichte Lektüre zu haben, die nicht sonderlich anspruchsvoll zu lesen ist. Das hat das Buch gut erfüllt. Trotzdem hat mich gerade diese überspitzt tollpatschige Charakterdarstellung ab und an gestört, weil ich über irgendwie unstimmige Details gestolpert bin. Als leichte Sommerlektüre kann man dieses Buch gut lesen, auch wenn es in diesem Bereich zahlreiche bessere Bücher gibt.

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